„Ahoi“ mit der Renske Mini Tote Bag – Taschen-Sew-Along Juli 

Der Juli war dann doch mal wieder mein Monat beim Taschen-Sew-Along: Maritim können wir hier oben in Schleswig-Holstein natürlich besonders gut! 

Die Renske Mini Tote Bag (oder Ying Yang Bag, gesehen bei designsponge) lag schon länger auf der „machen-wollen-Liste“ und vor kurzem hatte ich auch schon den passenden maritimen Stoff mit Leuchttürmen eingekauft (dabei war mir das Juli-Thema gar nicht präsent!). Und als dann gestern bei Greenfietsen das Thema aufploppte und es immer noch regnete, habe ich einfach alles andere stehen und liegen gelassen und mich an die Nähmaschine gesetzt.

Das Nähen ging ganz gut, die Ösen klappten auch auf Anhieb, die Hohlnieten waren allerdings ein Krampf. Mein Leder war wohl ein bisschen zu dick, so dass sich die Nietenteile einfach nicht treffen wollten. Da ich auch noch keine Variozange habe, musste ich mit einer Hand festhalten, mit der anderen hämmern… deshalb darf man meine Nieten nun auch nicht so genau angucken… aber das verkaufe ich einfach als Gebrauchsspuren.

Der Riemen ist eigentlich einen Ticken zu breit für die Öse, aber zum einen habe ich keinen dünneren in der gewünschten Qualität bekommen und zum anderen wollte ich genau diese dunklen Ösen, und die gab’s nicht größer. 

Und mittlerweile schien auch wieder die Sonne, da konnte ich gleich Fotos machen. 


Was habe ich gemacht, was nicht in der Anleitung steht? Wie immer in meinen schnellen Taschen habe ich ein Schlüsselband und eine kleine Innentasche für’s Handy ergänzt. Ausserdem hatte ich Zweifel, dass der dünne Leuchtturmstoff genug Stand hat und ihn deshalb mit einer Einlage verstärkt. Zum Glück, so hat er auch die vielen Nieten-Versuche überlebt. 

Stoffe (Leuchttürme und dunkelblauer Canvas) von Stoff&Stil, Lederriemen von Lederriemen.com 

Ich mache die Angaben, damit jemand anders nicht mühsam suchen muss, wenn etwas gefällt – nicht aus Werbezwecken! Ich bekomme dafür nichts. 

#taschensewalong2017 #taschensewalongjuli2017

BionicGearBag  im Taschen-Sew-Along

Gerade noch mal so… zum Glück haben Greenfietsen und 4Freizeiten das Link-Party-Fenster für den Taschen-Sew-Along immer bis Mitte des Folgemonats offen. 

Beim Thema Ordnungshelfer wollte ich auf jeden Fall dabei sein. Im letzten Jahr war das mein einziger Beitrag zum Sew-Along, dieses Mal der zweite. (Yeah, damit habe ich mich um 100% gesteigert!)

Anfang Februar hatte ich die BionicGearBag gesehen, aber noch Zweifel… Inch-Angaben, englische Anleitung? Aber nachdem in der Facebook-Gruppe zum Taschen-Sew-Along geklärt wurde, dass die SewTogetherBag im Prinzip genauso genäht wird (und zu der gab es eine deutsche Beschreibung bzw. einen Sew-Along), habe ich mich doch getraut.

Und… ich fand die englische Anleitung gar nicht schwierig!  Die deutschen Bilder und Beschreibungen habe ich nur einmal gebraucht! Das macht mir Mut, mich zukünftig öfter an die amerikanischen Anleitungen zu machen. (Also ist doch was vom Englisch-Leistungskurs in der Schule hängen geblieben, auch wenn das Abi nun schon mehr als 25 Jahr her ist.)

Verwendet habe ich ausschließlich Stoffe und Material, das so schon in den Kellerkisten schlummerte. Den Aussenstoff hatte ich mal als Rest bei Yvonne von Leni Pepunkt in ihrer Fadenfabrik mitgenommen, das ist (glaube ich) ein Maison…-Stoff?! 


Der Innenteil war easy-peasy genäht, ich habe aber bei der dritten Reissverschluss-Tasche begonnen, den RV bzw. die Taschen von der Mitte aus zusammenzunähen, weil meine Stofflagen immer ein Eigenleben hatten. Das ging dann aber gut. In der Mitte ansetzen, bis zum einen Rand nähen. Wieder in der Mitte anfangen, zur anderen Seite nähen. Ist wenig Mehrarbeit, passt aber besser. 

Beim Aussenteil habe ich dann ein bisschen gepfuscht… Das „Binding“ passt nicht an allen Stellen gut, leider habe ich das erst später gesehen. Fotografiert habe ich natürlich so, dass man das nicht sieht (hihi). Ist ja nur für mich und so freue ich mich, wenn es bei der nächsten BGB besser wird. Denn ich werde sie sicher noch mal nähen! 

Und dann… kamen meine Lederlabel von Dortex genau rechtzeitig, um ein Highlight zu setzten (und vom unsauberen Binding abzulenken). Ich freue mich so über die Label… ich glaube, ich brauche bald schon neue…

PS: Ja,  das kleine Stoffkörbchen für die Clips fehlt noch, aber die Magnete sind schon mitgearbeitet!

Taschen-Sew-Along: Januar

Auf ein Neues… Die Sache mit dem Taschen-Sew-Along von greenfietsen im letzten Jahr hat irgendwie nach Januar nicht mehr so richtig geklappt. Aber dafür nutze ich meinen damals genähten Fünf-Fach-Organizer von Farbenmix stets und ständig.

Aber wem bin ich Rechenschaft schuldig? Nur mir… Und es hat halt nicht gepasst. Aber frisch gewagt ist halb gewonnen, und so bin ich 2017 wieder beim Taschen-Sew-Along dabei, diesmal eine Kooperation von Katharina von greenfietsen zusammen mit Katharina von 4freizeiten (da kann man aber durcheinander kommen).

Und das Januar-Thema passte einfach perfekt! Ich hatte gerade ein paar Tage vorher die Origamibag bei Stine & Stitch gepinnt und – schwupps – hieß das Thema „Stoffbeutel“! Und so habe ich den noch vorhandenen Stoffrest aus der Kiste gestern morgen mal schnell unter die Nähmaschine geschoben. Vorher musste ich allerdings noch mal die Overlook-Maschine komplett neu einfädeln… ich habe die noch nicht so lange und wir lernen uns immer noch kennen. Zu Weihnachten gab’s auch ein Fachbuch, aber dazu später mal mehr.

img_1574aHier nun also meine Origamibag, verspielt hellblau und rosa.
Ich mag es, wenn meine Einkaufsbeutel eigene „Umverpackungen“ haben, mit denen sie kompakt in der Handtasche o.ä. verweilen können und nicht so verwurschteln. Und ich hasse es, wenn die „Umverpackungen“ irgendwo zwischen Auspacken und Einkäufimg_1574be verstauen verloren gehen. Deshalb habe ich innen einen kleinen Klick-Verschluss von einem alten Werbe-Schlüsselband an einem Webband-Rest eingenäht. So kann ich die kleine Stoffhülle schnell befestigen und ggf. sogar kleine Einkäufe getrennt darin verwahren.

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Und nachdem ich nun schon am 5. Januar ein Häkchen hinter den #taschensewalong2017 für diesen Monat setzen konnte, überlege ich ganz tollkühn, ob ich auch noch am Jahres-Sew-Along von Fräulein Ann „12 Themen-12 Kleidungsstücke“ mitmache… ab Februar arbeite ich fünf Stunden weniger… mal gucken… Wem bin ich Rechenschaft schuldig? Richtig – nur mir!

 

Godet niet Joor! 

Oder: Ein Gutes Neues Jahr!  Ich habe Silvester schnell noch mal die Weihnachtherzen vom Küchenfenster gewischt und den Nachbarn und Passanten auf diesem Weg unseren Gruß kundgetan. 

Mein Beitrag für den Prymcontest

So groß die Freude war, als ich erfuhr, dass ich beim #prymcontest dabei sein kann, so groß die Unschlüssigkeit…

Was mache ich denn nun daraus? Mir schwebte ein Tasche für das Yoga-Zeug vor, mit Halterung für die Yoga-Matte… geht das als Matchsack? Oder lasse ich das Schnittmuster links liegen und nehme einen anderen Schnitt? Der Kunstlederboden ist toll, zumal die gleichfarbigen Trageriemen auch dabei sind, aber das ist so gar nicht meine Farbe. Lassen sich die Gurtbänder gut verarbeiten? Eignen sie sich als Trageriemen oder sind sie dafür zu steif? 

Dann stand die Idee… Ich wollte mich an die Matchsack-Idee halten und dazu einen gewachsten Baumwollstoff mit einer alten Jeans meines Mannes kombinieren. Die Blautöne gefallen mir gut zusammen, und das Prym-Zubehör in Natur und Messing passt auch ganz gut. Dann konnte es ja losgehen…

Ich habe den einfachen Matchsack – bei Prymcontest heißt es Matchbag – gewählt, weil mir die dicke Kordel so gut gefiel. Ich hatte noch einen Rest braunes Kunstleder, das farblich toll zu den Blautönen passte. Die unteren Schlaufen brauchte ich nicht mal zu nähen, die waren ursprünglich mal als Halterungen für D-Ringe bei einer anderen Tasche gedacht (dann aber zu dick, um sie doppelt anzunähen). 
Irgendwie ist der Beutel ein richtiges Resteverwertungsobjekt geworden: Die Jeans meines Mannes, da Kunstleder und der Innenstoff waren Reste – und ups, beim Zuschnitt gepennt… es reichte nicht mehr für den inneren Taschenboden. Aber von der Jeans war noch was da! Geht doch! 

Lange habe ich an der Lösung für die Yogamatte gefeilt. Erst dachte ich an Kunstlederriemen und Druckknöpfe, der Leserrest war aber zu kurz. Das braune Gurtband? Oder doch Riemen aus der gewachsten Baumwolle nähen? Druckknöpfe oder Klett? Dann fiel mir ein Stück naturfarbene Kordel, die ich mal für einen Hoodie gekauft hatte, in die Hand. Perfekt, damit tauchte die dicke Kordel noch mal auf! Befestigt habe ich sie mit einem kleinen Kunstlederpatch. Da bin ich aber mit meinen Nähkünsten nicht so ganz zufrieden, das ist nicht so schön gleichmäßig geworden. Muss ich wohl noch mal  üben… Kunstleder verzieht sich bei mir immer, trotz beschichtetem Nähfüsschen. 

Beim Nähen habe ich mich überwiegend an die Videoanleitung zum Schnittmuster von Prym gehalten. Ich hatte da zwar technische Schwierigkeiten, weil ich nicht manuell vorwärts- oder rückwärts gehen könnte, aber das mag auch an meinem veralteten Laptop gelegen haben. Die Anleitung kommt komplett oder Sprache aus, die Musik habe ich aber irgendwann stumm geschaltet… da ich das Video nach Unterbrechungen immer komplett von vorn laufen lassen musste, war die auf Dauer etwas anstrengend.

Was bleibt noch mitzuteilen? In den Rand aus Jeans sind zwei gefütterte Taschen für Kleinkram eingearbeitet, innen gibt es eine kleine, offene Tasche für die Fitnesskarte. Ein Schlüsselband ist natürlich auch drin und  mein Label hatte ich natürlich wieder mal vergessen, so dass ich es ganz zum Schluss von Hand eingenäht habe. Die Matten-Halterung eignet sich auch hervorragend als Handtuchaufbewahrung, wenn es mal zum Schwimmen geht. 

Und die Erkenntnis, dass man Ösen auch ruhig mal falsch herum anbringen kann: da war ich übrigens echt überrascht von der neuen Technik der Prym-Ösen. Früher brauchte immer eine geeignete Unterlage, weil der mitgelieferte Chip sofort hin war und ab und zu hat’s bei mir auch mal nicht so richtig geklappt. Jetzt hat es, bedingt durch die Jeans auch den einen oder anderen Hammerschlag mehr gebraucht, aber alles hat geklappt. Naja, bis auf die richtige Antwort auf die Frage „welches Teil nach außen?“, da habe ich einfach gar nicht dran gedacht. Immerhin sind alle Ösen gleich herum! 

Mein Fazit: Ich freue mich über meine neue Yoga-Tasche! Schade, dass heute Weihnachtsfeier in der Schule ist, sonst könnte ich sie gleich einweihen!

Und vielen Dank an Prym, dass ich mitmachen konnte und nun noch weiteres tolles Material zum Verarbeiten habe. Und die dicke Kordel kaufe ich bestimmt noch ein paar Mal!

Vorsätze 2016

Kaum zu glauben… Ich habe Vorsätze für 2016! In den letzten Jahren habe ich nie welche gefasst, meist taugen sie ja doch nur für wenige Wochen.

Ein Artikel in der „Flow“ vom Dezember 2015 hat mich allerdings bewogen, es doch einmal auszuprobieren – mit ganz kleinen Vorhaben. Ich habe mir einige kleine Dinge überlegt, von denen ich täglich zwei umsetzen möchte, am ersten Tag (2. Januar) hat’s sogar schon mal mit dreien geklappt. Ich muss mal überlegen, ob ich dann „einen gut“ habe…

Es gab einen Haken hinter „ein Spiel spielen“ (das aktuelle Spiel des Jahres „Colt Express“), „zwei Reihen bei meinem Dreieckstuch stricken“ und „einen kleinen Spaziergang machen“.

Weitere Optionen sind „etwas am Blog tun“ (den Haken kann ich dann ja gleich machen), „5 Minuten lesen“ und „5 Minuten am Nähtisch verbringen“: Ob ich dort aufräume, Stoffe sortiere oder eine Naht setze, ist dabei egal. Lohnen tut es sich immer!

Aufschreiben werde ich alles in mein kleines neues Notizbuch, das mir meine Nichte zu Weihnachten selbst gemacht hat!

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Ich wünsche alle ein gutes Jahr 2016 mit vielen persönlichen Erfolgserlebnissen!

Christina

Testgelände…

Ich wollte es wissen:

  • Wie geht das mit dem Bloggen?
  • Kann ich das?
  • Bringt mir das was?

Ja, es gibt schon genug nähende, fotografierende, bastelnde Mütter mit eigenem Blog auf dieser Welt. Aber ich mache es trotzdem. Nicht zum „Rumposen“, nicht zum Welt-Verbessern und ich halte mein Leben nicht für das Aufregendste und meine Ideen nicht für die Besten der Welt! Ich mach‘ das einfach nur für mich!

Ich möchte auf „meinen“ Blog gehen und mich selbst darüber freuen können, was ich da so festgehalten habe. Und nebenbei spornt es mich an, meine Ideen auch anzugehen und über „gute“ Fotos nachzudenken und mal was (m)auszuprobieren und und …

Und wenn es im WorldWideWeb Menschen gibt, die sich mit mir freuen, dann ist das echt schön.

Christina