Mein Beitrag für den Prymcontest

So groß die Freude war, als ich erfuhr, dass ich beim #prymcontest dabei sein kann, so groß die Unschlüssigkeit…

Was mache ich denn nun daraus? Mir schwebte ein Tasche für das Yoga-Zeug vor, mit Halterung für die Yoga-Matte… geht das als Matchsack? Oder lasse ich das Schnittmuster links liegen und nehme einen anderen Schnitt? Der Kunstlederboden ist toll, zumal die gleichfarbigen Trageriemen auch dabei sind, aber das ist so gar nicht meine Farbe. Lassen sich die Gurtbänder gut verarbeiten? Eignen sie sich als Trageriemen oder sind sie dafür zu steif? 

Dann stand die Idee… Ich wollte mich an die Matchsack-Idee halten und dazu einen gewachsten Baumwollstoff mit einer alten Jeans meines Mannes kombinieren. Die Blautöne gefallen mir gut zusammen, und das Prym-Zubehör in Natur und Messing passt auch ganz gut. Dann konnte es ja losgehen…

Ich habe den einfachen Matchsack – bei Prymcontest heißt es Matchbag – gewählt, weil mir die dicke Kordel so gut gefiel. Ich hatte noch einen Rest braunes Kunstleder, das farblich toll zu den Blautönen passte. Die unteren Schlaufen brauchte ich nicht mal zu nähen, die waren ursprünglich mal als Halterungen für D-Ringe bei einer anderen Tasche gedacht (dann aber zu dick, um sie doppelt anzunähen). 
Irgendwie ist der Beutel ein richtiges Resteverwertungsobjekt geworden: Die Jeans meines Mannes, da Kunstleder und der Innenstoff waren Reste – und ups, beim Zuschnitt gepennt… es reichte nicht mehr für den inneren Taschenboden. Aber von der Jeans war noch was da! Geht doch! 

Lange habe ich an der Lösung für die Yogamatte gefeilt. Erst dachte ich an Kunstlederriemen und Druckknöpfe, der Leserrest war aber zu kurz. Das braune Gurtband? Oder doch Riemen aus der gewachsten Baumwolle nähen? Druckknöpfe oder Klett? Dann fiel mir ein Stück naturfarbene Kordel, die ich mal für einen Hoodie gekauft hatte, in die Hand. Perfekt, damit tauchte die dicke Kordel noch mal auf! Befestigt habe ich sie mit einem kleinen Kunstlederpatch. Da bin ich aber mit meinen Nähkünsten nicht so ganz zufrieden, das ist nicht so schön gleichmäßig geworden. Muss ich wohl noch mal  üben… Kunstleder verzieht sich bei mir immer, trotz beschichtetem Nähfüsschen. 

Beim Nähen habe ich mich überwiegend an die Videoanleitung zum Schnittmuster von Prym gehalten. Ich hatte da zwar technische Schwierigkeiten, weil ich nicht manuell vorwärts- oder rückwärts gehen könnte, aber das mag auch an meinem veralteten Laptop gelegen haben. Die Anleitung kommt komplett oder Sprache aus, die Musik habe ich aber irgendwann stumm geschaltet… da ich das Video nach Unterbrechungen immer komplett von vorn laufen lassen musste, war die auf Dauer etwas anstrengend.

Was bleibt noch mitzuteilen? In den Rand aus Jeans sind zwei gefütterte Taschen für Kleinkram eingearbeitet, innen gibt es eine kleine, offene Tasche für die Fitnesskarte. Ein Schlüsselband ist natürlich auch drin und  mein Label hatte ich natürlich wieder mal vergessen, so dass ich es ganz zum Schluss von Hand eingenäht habe. Die Matten-Halterung eignet sich auch hervorragend als Handtuchaufbewahrung, wenn es mal zum Schwimmen geht. 

Und die Erkenntnis, dass man Ösen auch ruhig mal falsch herum anbringen kann: da war ich übrigens echt überrascht von der neuen Technik der Prym-Ösen. Früher brauchte immer eine geeignete Unterlage, weil der mitgelieferte Chip sofort hin war und ab und zu hat’s bei mir auch mal nicht so richtig geklappt. Jetzt hat es, bedingt durch die Jeans auch den einen oder anderen Hammerschlag mehr gebraucht, aber alles hat geklappt. Naja, bis auf die richtige Antwort auf die Frage „welches Teil nach außen?“, da habe ich einfach gar nicht dran gedacht. Immerhin sind alle Ösen gleich herum! 

Mein Fazit: Ich freue mich über meine neue Yoga-Tasche! Schade, dass heute Weihnachtsfeier in der Schule ist, sonst könnte ich sie gleich einweihen!

Und vielen Dank an Prym, dass ich mitmachen konnte und nun noch weiteres tolles Material zum Verarbeiten habe. Und die dicke Kordel kaufe ich bestimmt noch ein paar Mal!

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Was ist drin im Paket? 

Warten, warten, warten… und dann war es da, mein Materialpaket, mit dem ich mich am #prymcontest beteiligen darf. 

Und ups, was war da drin? Das, was auf dem Bild zum Bewerben des Contest drauf war. Irgendwie hatte ich mehr Überraschung erhofft, aber das hatte ja gar keiner versprochen.

Letztendlich aber ein tolles Paket: Gurtbänder, Magnetverschluss, Schieber und Karabiner usw. Und quasi als „Kern des Ganzen“ Taschenboden und passende Tragegurte für einen Matchsack nebst Schnittmuster und dazugehöriger Anleitung auf CD. 

Na, denn mal los!